
Herzlich willkommen auf der Seite der NABU-Regionalgeschäftsstelle Weserbergland.
Hier finden Sie Informationen über den NABU allgemein und den NABU vor Ort in den Landkreisen Schaumburg, Hameln-Pyrmont, Holzminden und Hildesheim.
Vom 08ten Juni bis zum 15ten Juni ist die Regionalgeschäftsstelle in einem kurzen Sommerurlaub und somit nicht erreichbar.
Bei dringenden Anliegen wenden Sie sich bitte an die Landesgeschäftsstelle des NABU Niedersachsen:
NABU Niedersachsen - Landesgeschäftsstelle:
Telefon: 0511 9110 50
E-Mail: [email protected]
oder bei Fragen rund um die Natur an das Naturtelefon des Bundesverbands des NABU:
Telefon: 030 2849 8460 00
(Montag bis Freitag 09-16 Uhr)
Vielen Dank für Ihr Verständnis!
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Bei Fragen nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf. Wir helfen direkt weiter oder ermitteln die richtigen Ansprechpersonen und -stellen für Sie.
Kontakt:
Horstweg 12
31840 Hessisch Oldendorf
per Telefon:
05152-9481644
per Mobil-Telefon:
01590-4537709 (aktuell aufgrund technischer Probleme nicht erreichbar)
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per E-Mail:
[email protected] & [email protected]
aktuelle Öffnungszeiten:
Mittwoch: 11:00 - 16:00 Uhr
Weitere Termine nach Vereinbarung
Wir freuen uns auf Sie!
Bei Fragen zu Umweltthemen oder aufgefundenen Tieren können Sie sich an unser Naturtelefon unter 030-284 984 6000 wenden.
Tierischer Notfall? Bitte nach Pflegeplatz hier anfragen:
Region Weserbergland – Unsere Natur steht unter massivem Druck – seit Jahrzehnten. Trotz Aufforstungsprojekten verlieren Wälder und an Fläche, wertvolle Biotope weichen Industrieparks, fruchtbare und wertvolle Böden werden zunehmend versiegelt – immer mehr Tier- und Pflanzenarten verschwinden. Da scheint es geradezu absurd, dass auf europäischer Ebene zentrale Umwelt- und Naturschutzregelungen drohen geschwächt zu werden. Unter dem Schlagwort `Entbürokratisierung´ geraten Standards ins Wanken, die über Jahrzehnte hinweg durch zivilgesellschaftliches Engagement hart erkämpft wurden und unsere Lebensgrundlagen sichern. Genau hier setzt die EU-weite Kampagne #HandsOffNature an und ruft zu entschiedenem Handeln auf.
Starke Umweltgesetze sind nicht die zentralen bürokratischen Hürden, die es abzubauen gilt, sondern vielmehr ein Schutzschild. Sie sichern sauberes Trinkwasser, gesunde Lebensmittel, frische Luft und stabile Ökosysteme. Sie geben der Natur den Raum, den sie braucht, um sich zu erholen und uns mit diesen Lebensgrundlagen zu versorgen – kostenlos. Werden diese Regeln aufgeweicht, geraten ganze Lebensräume aus dem Gleichgewicht. Die Folgen tragen wir alle; durch steigende Klima- und Naturschäden, teure Lebensmittelkosten, gesundheitliche Belastungen und hohe Folgekosten für die Gesellschaft. Dabei trifft es die ökonomisch weniger privilegierten als Erstes.
Besonders alarmierend ist der politische Wille, bestehende Schutzmechanismen zugunsten kurzfristiger wirtschaftlicher Interessen einer petro-fossilen Industrie abzubauen, die versucht ihr auslaufendes Geschäftsmodell so lang wie möglich aufrechtzuerhalten. Kontrollen sollen gelockert und klare Standards verwässert werden. Viele dieser Entscheidungen entstehen unter starkem Lobbydruck. Die dahinterstehenden Mechanismen sind für die Öffentlichkeit kaum nachvollziehbar – aufgrund fehlender Transparenz. Dabei steht viel auf dem Spiel. Wenn Umweltstandards sinken, steigt das Risiko von Verschmutzung in Wasser, Boden, Luft und Nahrung. Schadstoffe gefährden nicht nur die Natur, sondern auch die Gesundheit der Menschen – über Generationen hinweg.
Dem politischen Handeln steht jedoch der klare Wille der Bevölkerung gegenüber und das schon seit Jahren. Eine kürzlich in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage des NABU zeigt, dass eine große Mehrheit der Menschen in Deutschland das EU-Gesetz zur Wiederherstellung der Natur befürwortet. Viele wünschen sich einen deutlich stärkeren politischen Umsetzungswillen beim Schutz von Ökosystemen und Artenvielfalt. Der Rückhalt in der Gesellschaft ist da! Was fehlt, ist die Bereitschaft der Entscheidungstragenden, diesen Willen konsequent in politische Entscheidungen zu übersetzen und gegen Lobby-Einflüsse zu verteidigen.
Mit der Kampagne #HandsOffNature wird dieser Widerspruch sichtbar und stark gemacht. Sie fordert Transparenz in politischen Prozessen, klare Regeln und wirksame Kontrollen. Vor allem aber fordert sie Verantwortung!
Denn wenn der Schutz unserer Natur nachlässt, verlieren wir weit mehr als nur schöne Landschaften. Wir gefährden unsere Gesundheit, unsere wirtschaftliche Stabilität und die Zukunft kommender
Generationen. Es geht um nichts weniger als die Lebensgrundlagen von rund 450 Millionen Menschen in Europa.
#HandsOffNature richtet sich europaweit mit einer Petition direkt an die EU-Kommission unter Frau von der Leyen. Die Botschaft ist unmissverständlich: Hände weg vom Naturschutz. Umweltgesetze müssen konsequent verteidigt und gezielt weiterentwickelt werden, nicht schrittweise und ökonomisch unsinnig geschwächt.
Jede Stimme zählt und jede Unterschrift sendet ein starkes Signal für Mensch und Natur!
Jetzt ist der Moment, Haltung zu zeigen und das per Mausklick!
Für eine gesunde Umwelt, für eine lebenswerte Zukunft und für ein Europa, das den Schutz seiner Natur ernst nimmt.
Das KNAK-Projekt des NABU Hameln - Hessisch Oldendorf - Aerzen wird auch im Jahr 2026 euch weiter Fachwissen vermitteln: verschiedene Veranstaltungen für alle Interessierten - ob lieber
in den eigenen vier Wänden oder direkt vor Ort - es stehen vielfältige Angebote zur Auswahl!
Mit der Krefelder-Studie, welche den massiven Verlust von Insekten und deren Diversität darstellte wurde nicht nur eine Biodiversitätskrise sichtbar gemacht, es wurde auch deutlich, dass immer weniger Menschen Kenntnis über die hiesige Flora und Fauna haben. Das Kompetenznetzwerk Artenkenntnis Niedersachsen (KNAK), ist als fünfjähriges Projekt mit diversen Kooperationen angelegt und hat zum Ziel mehr Menschen für die Natur zu begeistern und zu Artenkenner:innen oder gar -expert:innen zu bilden.
Denn: "Nur was wir kennen, können wir schätzen und schützen!", ist für das Projekt mehr als passend!
Dafür wurden mehrere Tools geschaffen, um sowohl effektiv, einfach und nachhaltig Bildungsmöglichkeiten für eine Vielzahl an Menschen, mit den unterschiedlichsten Gewohnheiten, Vorlieben und Möglichkeiten zu schaffen.
Das KNAK-Projekt beim NABU Hameln - Hessisch Oldendorf - Aerzen geht auch im Jahr 2026 wieder mit grünem Herzen weiter - wer mehr erfahren möchte: https://www.nabu-artenkenntnis.de/artenkenner-in-werden/